Zu einzelnen Fragen, die sich zum (Stuttgarter) Konsens-Konzept ergeben, wollen wir mit diesen ERLÄUTERUNGEN  sukzessive ergänzende  Informationen geben. 

Sollten Sie Fragen, Zweifel oder Einwände zu einzelnen Punkten haben, die bislang nicht oder nicht ausreichend erläutert wurden, so senden Sie bitte Ihre Frage oder Einwände an:  img@cuntze.de
Alterungsrückstellungen
Die Alterungsrückstellungen jedes Versicherten sind nach (Stuttgarter) Konsens-Konzept zu jeder Zeit in voller Höhe mitgabefähig (portabel)  .........
Die Berechnung der Alterungsrückstellungen  ........
Beitragszahlung
siehe Zahlungsformen und praxisgerechte Zahlungsmechanismen
Besteuerung
die steuerliche Gleichbehandlung ist ein unverzichtbares Element gleicher Wettbewerbsbedingungen für alle Unternehmen aus GKV und PKV - die künftig gleichberechtigt agierenden GVU. 

Für die Körperschaftssteuer sind nennenswerte Probleme nicht zu erwarten, sobald die Rechnungslegung und Gewinnermittlung für alle GVU den gleichen Regeln der IFRS folgen. 

Nähere Aufmerksamkeit -  und eine hier demnächst zu erwartende Untersuchung - verdient der Harmonisierungsbedarf bei  der Mehrwertsteuerbelastung. 

BÜRGERPAUSCHALE,
BÜRGERBEITRAG 
oder BÜRGERPAUSCHALBEITRAG
der Ansatz Stuttgarter Modells 2006 ..... 
(mehr dazu...
) 
die Sicht des Sachverständigenrates für die Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.... 

Finanzierbarkeit

die den Forderungen nach 

     -  Nachhaltigkeit
    -   sozial gebotener und gezielter Solidarität 
        mit den Bedürftigen und
    -   Verteilungsneutralität

ebenso entsprechen soll, wie ....................

Clearing-, Garantie- und Kosten-Ausgleichs-Verein (CGKAV)
Die rechtliche Gestalt des CGKAV kann der seit Jahrzehnten bewährten Form von Public-Private-Partnership folgen, die für die Erfüllung der in § 12 Pflichtversicherungsgesetz  geregelten Entschädigungsfonds-Aufgaben auf privatwirtschaftlicher Grundlage im Rahmen der durch den Bundesjustizminister genehmigten Satzung des  Vereins " Verkehrsopferhilfe e.V."   praktiziert wird.   

Wie der Verein "Verkehrsopferhilfe e.V." .....

Lohnzusatzkostensenkung
Mit der Einführung der Bürgerbeitragspauschale nach Stuttgarter Modell werden alle Arbeitgeberbeiträge zur
   >  gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und  
   >  sozialen Pflegeversicherung (SPV) 
auf der Basis des marktweiten Beitragssatzdurchschnitts in Arbeitslohn umgewandelt und an den Arbeitnehmer ausbezahlt (oder in seinem Auftrag an seinen Versicherer bezahlt). 

Als Folge dieser Regelung sinkt der Ausweis der im internationalen Vergleich extrem hohen  Lohnzusatzkosten gegenüber dem Status Quo um mindestens 7,35 %-Punkte auf ein Lohnzusatzkosten-Niveau in der Höhe von etwa 35%.

Morbiditätsausgleich (MA)
Der Morbiditätsausgleich ist das unverzichtbare Korrelat zum Kontrahierungszwang. 

Anders, als der gegenwärtige Risikostrukturausgleich (RSA) und anders, als der vom GMG  vorgesehene "morbiditätsorientierte RSA"  sichert der MA gemäß Ziff. 3 des Stuttgarter Modells nur den Ausgleich aller (oder des überwiegenden Teils der) nachweisbaren und in der Gemeinschaftsstatistik erfaßten Mehrkosten, die sich zu Lasten einzelner GVU aus einer überdurchschnittlich hohen Anzahl von Versicherten mit einer überdurchschnittlich hohen krankheitsbild-, alters- oder geschlechtsspezifischen Morbidität ergeben. 

Nachhaltigkeitslücke
Größe der Nachhaltigkeitslücke
allmählicher Abbau der Nachhaltigkeitslücke 
Kontrahierungszwang
Die unabdingbare  - und sozial unverzichtbare - Rahmenvorgabe eines Wettbewerbsmarktes, bei dem nicht die Bürger mit gesundheitlich nachteiliger Disposition, Prognose oder schwerer Krankheit als offen Diskriminierte oder verdeckt Benachteiligte auf der Strecke bleiben sollen, ist ein Kontrahierungszwang, der allen GVU gesetzlich vorgegeben (oder von allen GVU, die den Geschäftszweig der Gesundheitsvorsorge-Pflichtversicherung betreiben)  als Selbstverpflichtung  akzeptiert wird.
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Pflegeversicherung 
die Pflegeversicherung wird in die gesetzlich vorgeschriebene Gesundheitsmindestvorsorge (Regeldeckung) integriert 
Regeldeckung
Standarddeckung.... siehe Regeldeckung
Wettbewerb
um zwischen allen Unternehmen der GKV und PKV, die die Regeldeckung anbieten, fairen Wettbewerb zu ermöglichen und sicherzustellen, bedarf es gleicher (oder nahezu gleichwertiger) Voraussetzungen u.a. auf den Problemgebieten, die mit entsprechenden Verweisungen nachfolgend angesprochen werden: 
  • Freiheit und Rechtsgrundlagen für die Angebotsgestaltung, 
  • Beitragskalkulation,
  • Ausgleich von Kostenlastdifferenzen aus der  asymmetrischen Zusammensetzung der Versichertenbestände,
  • Grundsätze der G+V und der Bilanzierung
  • Besteuerung
Zahlungsformen und praxisgerechte Zahlungsmechanismen
für die Zahlung des Bürgerpauschalbeitrags 
wie 
für die eventuell erforderliche praktische Verzahnung der Beitragspflicht mit den für die soziale Abfederung maßgeblichen Behörden können......(mehr dazu...)