für die Zahlung des Bürgerpauschalbeitrags 
wie 
für die eventuell erforderliche praktische Verzahnung der Beitragspflicht mit den für die soziale Abfederung maßgeblichen Behörden können beispielsweise die nachfolgend zur Diskussion gestellten vertragstechnischen  Abwicklungsvarianten einen human und sozial zweckmäßigen Ansatz bieten.

Nach näherer Prüfung und detaillierter Fixierung könnten die Rechte und technischen Abläufe bei den jeweiligen Behörden wie bei den Versicherern (GVU) in etwa folgender Vorgabe folgen:

  1. Alle Bürgerinnen und Bürger erklären gegenüber einem in Deutschland zugelassenen Gesundheitsvorsorgeunternehmen der GKV oder PKV (GVU) 3 Monate vor dem für den Systemwechsel vorgesehenen Stichtag (beispielsweise der 1.10.2007, 1.1. 2008, somit bis zum 1.7. oder 1.10.2007),

-          dass sie den gesetzlich geregelten Mindestversicherungsschutz, die Regeldeckung,  bei dem von ihnen angesprochenen GVU suchen, 
indem sie ihren bisherigen Vertrag unter neuen Bedingungen fortsetzen oder
indem sie diesen Gesundheitsvorsorgevertrag neu begründen, während sie den bisherigen kündigen,

-          wie die Zahlung des Pauschalbeitrags erfolgen soll und einvernehmlich vorbereitet wurde:
(a) als Banklastschrift,
(b) per Abführung des Pauschalbeitrags durch den Arbeitgeber an das Finanzamt zur Gutschrift auf ein dort geführtes Versicherungskonto,
(c) per Belastung der für die Bedürftigkeitsprüfung zuständigen Stelle des Finanzamts, der Bürgergeld- oder sonstigen Sozial-Behörde,

-          ob sie sich für die Regeldeckung zum GVU-spezifischen Bürgerbeitrag ohne jede Änderungsoption entschieden haben oder

-          ob Rabattoptionen gelten sollen, wie beispielsweise die Vereinbarung eines Selbstbehalts, eines Präventionsversprechens oder sonstiger rabattbegründender Sonderregelungen, oder

-          ob Zusatzdeckungen vereinbart und – soweit möglich – über das selbe Zahlungsverfahren (a) oder (b) abgewickelt werden sollen.

  1. Das vom Bürger gewählte GVU bestätigt die Standarddeckung und die gewählte Zahlungsart, informiert per Post oder elektronisch 
    bei Variante (b) Arbeitgeber und Finanzamt, 
    bei Variante (c) das Finanzamt als Bürgergeld- oder die Sozial-Behörde.  
     
  2. Das GVU hat als Beitragsschuldner 
    in Variante (a) allein den Versicherten, 
    in Variante (b) auch das Finanzamt und den Arbeitgeber, 
    in Variante (c) auch das Finanzamt als Bürgergeld- oder als die für den Sozialausgleich zuständige Behörde.