Bemerkenswerte Ansätze, Analysen und Anstöße zur 
Verbesserung und koordinierten Durchsetzung  des Reformkonzepts

Neben interessanten Konzept-Unterschieden werden hier in erster Linie die Übereinstimmungen und Ähnlichkeiten mit  Reformvorschlägen aufgezeigt , die - statt eines faulen Kompromisses - mit konvergierenden Konzeptelementen als Grundlage  für die  Weiter- und Höher-Entwicklung des Systems dienen können .... und die Chancen erweitern zur Entwicklung einer Konzept-Synthese  
für einen verbände- und parteiübergreifenden KONSENS auf neuem, intelligenterem und höherem Systemniveau und 
> als Grundlage einer auf Jahrzehnte demographiefesten, ebenso zukunfts- und innovationsoffenen Reform, die das Prädikat freiheits- und bürger-freundlich
  unbestritten  verdient.

  1. Der Landesverband der Baden-Württembergischen Industrie (LVI) hat unser  Konsens-Konzept schon im Dezember 2004 zur Grundlage seiner eigenen Reformforderungen gemacht und seine Bewertung in der  Synopse mit den Reform-Modellen von CDU und SPD -  hier in einer von uns am 10.12.2009 aktualisierten Version - auf seiner Homepage veröffentlicht. 
                     dazu das Dokument......

  2. Unter vielen Beschlüssen des 112. Deutschen Ärztetags, kontroversen Anträgen,  Thesen und Forderungen, die in Mainz 
    -  teils heilsam umstritten waren 
       (so z.B. zu dem Gesundheitsrat, der für ein angeblich unvermeidliches  
       Priorisieren die Feigenblatt-Expertise verantworten soll), 
    -  teils auf starke Argumenten gestützt und diskutiert wurden, 
    wirkt einzigartig abwegig  -  jämmerlich uninformiert (?)  oder gezielt desinformierend  (?)  -  der  unter TO I - 4  diskutierte und an den BÄK-Vorstand überwiesene  Antrag "Erhalt des Zwei-Säulen-Systems (GKV und PKV)"   .... 
                              
    mehr dazu.....in Kürze

  3. In dem Argumentationspapier, das die Bundesärztekammer und der Verband der privatärztlichen Verrechnungsstellen (PVS) kürzlich - wohl auch mit Blick auf die von den Urteilen des Bundesverfassungsgerichts  erhoffte "Beschreibung eines Korridors für einen rechtssicheren und fairen Wettbewerb zwischen PKV und GKV" - publizierten, zeigen unsere Anmerkungen und Anlagen, daß bei mehr Konsens-Bereitschaft auch mehr Vorteile für Alle, ja selbst die Überwindung aller angeblichen Rationierungs- und Priorisierungs-Zwänge möglich sind.
                    
    mehr dazu.....in Kürze

  4. Am 23.4.2008 berichtet Andreas Mihm in der FAZ von einem Ergänzungsantrag, den Montgomery auf dem Ärztetag in Ulm zu den "Gesundheitspolitischen Leitsätzen der Ärzteschaft" stellen wird, die dort zur Beratung anstehen. Er scheint auf eine "Prämienbasierte Volksversicherung" als Konzept zu einer dauerhaft sicheren Grund legenden Gesundheitsreform zu zielen. Noch etwas vage.  Präziser, schneller und umfassender gelingt der Umstieg nach Abschnitt 4 des Konsenskonzepts  mit seinem gleitenden Ansatz, der  niemand überfordert und allen Beteiligten mit dem Umstellungsstichtag substanzielle Vorteile bringt.  
            mehr zur Finanzierbarkeit des gleitenden Einstiegs in die volle Kapitaldeckung für alle Bürger....

  5. Am 7.11.2007 hat der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung 

  6. Am 23.9.2006 wurden die Kernelemente des Stuttgarter Konsens-Konzepts vom BÜRGERKONVENT durch Beschluss seines Vorstands aus dem im Bürgerbrief 33 veröffentlichten Diskussionspapier übernommen. 

  7. Am 20.9.2006 forderten in der BERLINER ERKLÄRUNG die Präsidenten von 14 Spitzenverbänden  - ausgehend von zu recht besorgten, auch von der IMG geteilten Analysen -   einen neuen, von weniger Staat und weniger Bürokratie geprägten Ordnungsrahmen für ein von mehr Freiheit und mehr Wettbewerb geprägtes, demographiefest finanziertes Gesundheitswesen.  Doch die angekündigte "Initiative für Vielfalt und Freiheit im Gesundheitswesen" stockte.  

    Größere Bereitschaft, sich auf einen konzeptionell überlegenen gemeinsamen Gegenentwurf zu einigen, sollte erreichbar sein mit dem für die seinerzeitige Verhandlungslage vorgelegten  Vorschlag des Leuchturmkonzepts für den  ......  „Königsweg zu einer partei- und verbands-übergreifend konsensgeeigneten Gesundheitsreform, die mit der kapitaldeckenden Bürgerprämie auf einem – im Vergleich mit dem GKV-WSG-Entwurf – höherem Systemwechsel-Niveau 
    > allen Versicherten mehr Solidarität zwischen Gesunden und Kranken,
    > allen Bürgern mehr Wahlfreiheit, Planungssicherheit und Generationengerechtigkeit,
    > dem Gesundheits- und Pflege-Markt bei mehr Qualitäts- und Preis-Wettbewerb mehr
       Raum für bedarfsgerechtes Wachstum, für Innovations- und Qualitäts-Gewinn, dazu eine
       robustere Finanzierung und mehr Demographiefestigkeit sichert“

  8. Die im Gemeinsamen Eckpunktepapier der Ärzte-Allianz von

    MEDI Deutschland,
    Bundesverband der Ärztegenossenschaften,
    Freie Ärzteschaft e.V.
    Hartmannbund Deutschland,
    NAV-Virchow-Bund

    am  3.3.2006 beschlossenen Forderungen stimmen  - wie aus der SYNOPSE ersichtlich - in einer Reihe zentraler Punkte  überein mit dem Stuttgarter Konsens-Konzept (SKK).

    Aus mehr Konvergenz oder Kongruenz mit dem SKK, insbesondere aus stärkerer und ausgewogenerer Berücksichtigung von Patienten- und Versicherten-Interessen,  wie für  das SKK von Anfang an ein treibendes Motiv, würde den legitimen Forderungen der Leistungserbringer wohl ein breiterer Konsens  und größere politischer Durchschlagskraft zuwachsen. 

  9.  Auch mit dem Zukunftsmodell der Allianz-AG (wie von CARSTEN GERMIS in "corporate responsibilty, edition two",  2003  zur Diskussion gestellt)  besteht Übereinstimmung bei nahezu allen wesentlichen Reformelementen, erkennbar  im Vergleich mit den dort herausgestellten  Reformelementen

  10. Frappierend  viele Gemeinsamkeiten bestanden beispielsweise zwischen unserem  Konzept von Oktober 2003, mit den im Frühjahr 2004 veröffentlichen, hier im Auszug wiedergegebenen
      Handlungsempfehlungen zur Reform der Krankenversicherung,
    die von den Herren Prof. Dr. Friedrich BREYER,  Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang FRANZ, Prof. Dr. Stefan HOMBURG,  Prof. Dr. Reinhold SCHNABEL und Prof. Dr. Eberhard WILLE
    im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative Soziale Marktwirtschaft 
    der Bertelsmann-Stiftung
    , der Heinz-Nixdorf- und der Ludwig-Erhard Stiftung 
    mit ihrer gemeinsamen Veröffentlichung “Reform der Sozialen Sicherung“  
    vorgelegt wurde. Unterstreichung im Text markieren die Passagen mit konzeptionell gleichem Losungsansatz.